Innenstadtentwicklung

Veröffentlicht am 13.07.2012 in Lokalpolitik

Die Innenstadtentwicklung ist seit einigen Tagen wieder einmal ein Thema, das viel zu oberflächlich diskutiert wird. Natürlich gibt es viele mögliche Ansätze und vor allem Wünsche, aber letztlich sind neben der Stadt auch Immobilieneigentümer und mögliche Betreiber von Lokalen und Geschäften gefordert.

sich ja schon einen Widerspruch darstellt.

Als gründlich arbeitender Bürgermeister war und ist es mir wichtig, hier ein Konzept vorzuschlagen, das der Stadt größtmöglichen Nutzen bringt. Deshalb ist auch die Bestandsuntersuchung durch ein Statikbüro notwendig gewesen, das übrigens der Bauausschuss mit den Stimmen aller Mitglieder (9:0) beauftragt hat.
Das Ergebnis ist eindeutig und kurz zusammengefasst: „ Eine Sanierung bzw. Weiterbau des bestehenden Gebäudes ist unter wirtschaftlichen Aspekten möglich.“

Unstrittig ist, dass der ehemals bestehende Hofraum wieder frei gemacht werden sollte; aber das letzte Wort darüber hat natürlich der Stadtrat.

Als Bürgermeister habe ich die Nutzung als „Kulturhaus“ vorgeschlagen, das u.a. Räume für die VHS (derzeit in gemieteten Räumen), eine Galerie, Räumlichkeiten für ein Museumskonzept und für das städtische Archiv, Tiefgaragenstellplätze etc. enthalten sollte. Natürlich kann man auch über privatwirtschaftliche Ergänzungen (z.B. Café/Bistro) nachdenken, wobei einseitige Subventionierungen durchaus fragwürdig sind.

Als Bürgermeister ist es zudem meine Aufgabe nach Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen, die wenn möglich auch zusätzliches Geld in die Stadtkasse bringen. Dabei spielt im Falle einer Sanierung bei öffentlicher Nutzung die Städtebauförderung eine wesentliche Rolle. Natürlich sind Fördergelder auch immer Steuergelder; - aber sollten wir bei der Schaffung sinnvoller Einrichtungen auf mögliche Steuergelder verzichten, oder diese Möglichkeit nicht ebenso nutzen wie München, Ingolstadt oder Abensberg? - Schämen müssen wir uns da keineswegs, denn in Neustadt fällt ein Vielfaches von dem an Steuergeldern für den Staat an, was wir hier beanspruchen könnten. – Wir können es aber auch für die anderen übrig lassen und alles aus der eigenen Tasche bezahlen.

Auch hier muss letztlich der Stadtrat entscheiden, was im Sinne unserer Bevölkerung ist!

 

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